Soundtrack, inoffiziell

Exakt eine Woche bis zu meiner Buchpremiere im HLFM.

Lesungen & Aktuelle Termine


Und ich wandele derweil durch die polnischen Städte Białystok, Warszawa und Gdańsk. Und zum Schreiten habe ich gerne etwas Musik. Ich habe einen Soundtrack erstellt für meinen Gedichtband livestream & leichen. Eine Spotify playlist – zu einem Teil der Lieder habe ich geschrieben, sprich wortwörtlich ist es der Soundtrack des Schreibens, zum anderen Teil bin ich durch viele Städte geschritten, bin spaziert und habe mich gehen lassen.
Wenn ihr also die volle #lulexperience haben wollt: hören und schreiten undodergar lesen und hören und spazieren.

Habt Spaß mit livestream & leichen, dem inoffiziellen Soundtrack zum Buch mit über 100 Songs (wen wunderts bei 6 Jahren arbeit 🤷‍♀️) .

Bis zum 01.09.

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Premierenlesung #lul

Ich bin ganz schön aufgeregt!

Am 01.09.2023 werde ich meine Premierenlesung auf livestream & leichen im Hessischen Literaturforum im Mousonturm haben.

!¡!

Mehr Infos zur Lesubg H I E R

Ich bin so froh, an einem Ort zu lesen, der mir schon so tief bekannt ist, mich so oft und viel gefördert hat und eine feste (und traditionelle) Größe der Literaturveranstalter meiner Heimatstadt ist.

Ich würde mich freuen, viele von euch am 01.09.2023 ab 19:30 im Mousonturm zu begrüßen.

Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Bis zum 01.09.

Moderieren wird übrigens mein wundervoller Lektor Jo Frank! Große Freude, d.h. es wird viele Werkstattgespräche geben und Einblicke in die Zusammenarbeit, die notwendig und fruchtbar Ost für einen Gedichtband.

Ich geh jetzt mal setlist erstellen – wünsche sind willkommen!

Grüße,

Die ersten Rezensionen & mehr

Mein neuer Gedichtband livestream & leichen ist seit etwa zwei Wochen erschienen. Und schon flattern die ersten Rezensionen ins Haus.

Björn Hayer war urfix. Schon am 02.08.2023 hat eine sehr schön und fundierte Besprechung für den Deutschlandfunk Kultur erstellt, gesprochen und geschrieben! Zum Nachhören geht’s hier entlang: REZENSION IM DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

Zum Nachlesen gehts hierhin: https://martin-piekar.net/wp-content/uploads/2023/08/wp-1692444910262.pdf

Und ganz überraschend aber absolut cool, hat das Untergrundblättle was zu mir geschrieben. Hanna Mittelstädt hat den Band gelesen und sehr zentrale, gesellschaftlich relevante Punkte meines Buches angesprochen – sowie die grandiose Illustration von Nina Kaun!

Hier ist nachlesen möglich: #lul im Untergrundblättle

Und zu allem Überfluss und Überschwang gibt es noch ein kleines Gespräch mit mir und über das Schreiben bei hr2 Kultur.

Einfach reinhören: hr2 Kultur Interview

Jetzt kommen die persönlichen Trivia: das Bild von lul vor dem Berggipfel hat ein ehemaliger Schüler von mir gemacht. Mich erreichen Nachrichten wie sehr mein Buch Personen gefällt, hilft, zum Denken anregt, fühlen macht, fündig werden lässt in der Sprache. Und ich bin so gerührt, dass diese gewagte/gevagte Arbeit nun seine Leser*innen findet. Danke für all die persönlichen Nachrichten, sie sind mir immens viel wert. Dankeschön.

Der neue Gedichtband – livestream & leichen – ist da!

#lul lernt bereits U-Bahn fahren

Mein neuer Gedichtband ist erschienen!!!

Schwere Freude

Er kann in jedem Buchhandel bestellt oder direkt beim Verlag geordert werden.

Großen Dank möchte ich dem Verlagshaus Berlin aussprechen für so viel Vertrauen und Zusammenarbeit und auch ganz besonders Nina Kaun für die phantastischen, grotesken, verdunkelnden Illustrationen, Dankeschön.

Hier der Klappentext:

Was als Spaziergang beginnt, entpuppt sich bald als Tour de Force, als Streitgespräch mit Bots, Bekannten, Liebhaber*innen – und Leichen. Er lässt diejenigen sprechen, die am Rand unserer Gesellschaften sprachlos werden. Lässt sie Liebeshymnen anstimmen für diejenigen, die lieblos am Boden liegen gelassen werden. Ungelöste menschliche Konflikte – Herkunft, Beziehungen, Ungleichheiten – werden mit technischen Entwicklungen kontrastiert, die Lösungen anbieten, die eine neue Herrschaftsstruktur einläuten.

Wie ein Chor aus griechischen Tragödien fordern Leichen genauso wie der lebendige digitale Livestream immer wieder das Gespräch mit der Vergangenheit und mit der Gegenwart. In digitalen Räumen, unter Bettdecken und in Krankenhäusern: Überall fragen die Leichen, wie die Zukunft zu gestalten ist, wenn wir uns gemeinschaftlich der Realität versperren.

Martin Piekars Gedichte bieten Freundschaft als Ort unseres Zusammenseins an. Als Weg, das Unfassbare zu begreifen, als Weg, sich Räume in dieser Welt zu erkämpfen, die manchmal aufgegeben erscheinen. Piekars Schreiben ist eine Einladung, mit ihm zu gehen, zu schreiten, zu rennen und innezuhalten: Unter Brücken, auf Parkbänken und Verkehrsinseln.

GEDICHTE// Martin Piekar
ILLUSTRATIONEN// Nina Kaun

ISSN978-3-910320-07-9

ein spaziergang für all jene, die keinen weg sehen

das pflaster, das durch uns gegangen ist

Die Wohnung meiner Mutter ist ausgemistet. Ich habe viel wieder gesehen, dass meinen Weg gepflastert hatte. Ich habe mich von vielem getrennt und einiges behalten.

Ich bin erleichtert und erschöpft. Ich bin viele Wege oftmals erneut gegangen. So viele Dinge und so viel Zeugs ist mit unserer Vergangenheit verbunden. Ich habe so viele Dinge, in die Hand genommen, die in mir eine Spur hinterlassen haben. Und ich musste über diese Dinge entscheiden. Ich bin erschöpft und erleichtert.

Dieses Jahr ist ein andauerndes Auf und Ab. Es geht immer weiter.

Ich bin aber auch froh, dass praktisch gleich mein neuer Gedichtband erscheint. Mein neuer Gedichtband „livestream & leichen“ ein Band voller Stimmen. Und so wie das Pflaster den Weg bereitet, um durch die Stadt zu spazieren, so bereiten andere Stimmen in uns den Weg nach außen zu gehen. Und so ist das ein kleine Sammlung an Zitaten, die mich zum Wundern, zum Fragen, zum Schreiben gebracht hat. Falls es jemanden interessiert, was mich so bewegt hat: viel Spaß!

das pflaster, das durch uns gegangen ist

Klagenfurt und Klagenlieder

Es ist ein Wahnsinn, also ich meine mein Leben. Klagenfurt und das Wettlesen um den Bachmannpreis waren sehr, sehr aufregend und anstrengend. Die Tage waren sowohl lang zum Zeitpunkt des Geschehens und ich kann kaum glauben, dass das ganze nun schon eine Woche her ist.

Kurzum: Ich bin unheimlich geehrte für meinen Text und meine Lesung zum einen mit dem Kelag-Preis und zum andern mit dem BKS-Publikumspreis ausgezeichnet worden zu sein. HIER geht es hin, falls ihr mehr erfahren wollt. Und natürlich gab es noch einige Pressemeldungen, z.B. von der Stadt Frankfurt – und die FAZ hat mich zu einer Person der Woche erklärt. auch schön!

Ich bin geradezu überwältigt und freue mich so sehr, diese Form von Anerkennung zu erfahren. Meinen Text werde ich weiter ausarbeiten und wir werden sehen, wann genau etwas Größeres daraus wird.

Danke, allen, die Zugehört haben, die sich Gedanken gemacht haben, die für mich abgestimmt haben (besonders danke), allen, die mich jetzt und schon so lange unterstützen. Ich bin dankbar für dieses Leben.

Zum Andern. Das Ausmisten der Wohnung meiner Mutter schreitet voran. Ich bin fast fertig, Ende Juli will ich fertig sein, aber um ganz genau zu sein, macht es mich auch fertig.

Neben den emotionalen Momenten, in denen ich mir wünschte, sie wäre noch da, oder hätte wenigstens meinen Bachmann Auftritt noch erleben können – da kommen dann noch Momente hinzu, in denen ich einfach überfordert davon bin, ihre Möbel, ihre Kleidung, ihre Bücher zu entsorgen (Bücherschrank, versteht sich).

Dieses Leben hat so viel hinterlassen und von Vielem muss ich mich schnell trennen. Und das zehrt auch an mir. Die Beerdigung hat Schulden hinterlassen, die ich jetzt tilgen kann und wer weiß, was noch ansteht. Ich zermartre mir manchmal zu sehr das Hirn. Es geht jedoch weiter. Ein Hoch auf Freunde, die einem helfen. Und die Poesie. Und das Lachen. Es kommt schon wieder. Es ist ein Wahnsinn, dieses meine Leben, meine ich.

Was ein Jahr & mehr

Hallo!
In letzter Zeit habe ich mich digital etwas zurückgezogen, da das unmittelbare Leben mich schlicht überfordert hat. Und tatsächlich hab ich mich den unmittelbaren Aufgaben gestellt. Auch, wenn nicht alle zu bewältigen waren. Das Unbewältigbare zuerst: Meine Mutter ist dieses Jahr verstorben. Sie wurde von mir gepflegt und ich habe mich so gut es geht um sie gekümmert, aber der Körper und der Geist gelangte an seine Grenze. Und ich bin an meiner. Immer noch. Ich wünsche mir manchmal, es würde mich nicht s mitnehmen. Aber das tut es. Das wird es noch lange. Um Genaueres und Näheres zu erzählen, bin ich noch nicht bereit. Ob jemals, wer weiß.
Weiterhin geht das literarische Leben unmittelbar weiter. Mein dritter Gedichtband wird bald erscheinen! Fünf Jahre Arbeit – an der Verzweiflung, an der Depression, an der Überwindung entlang geht dieser Spaziergang und ein ungesehenes Dunkel und die Frage, wohin es geht, kann nur beim Lesen beantwortet werden. „livestream & leichen“ wird der Gedichtband heißen und beim Verlagshaus Berlin erscheinen. Diesen August wie es ausschaut.
Uuuuund die Freude-Bombe des Jahres: Dieses Jahr lese ich bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur – also beim Ingeborg Bachmann Preis – vom 28.06.-02.07. in Klagenfurt.

https://bachmannpreis.orf.at/stories/teamautoren23/

https://bachmannpreis.orf.at/stories/teamautoren23/
Es wird live gestreamt, es wird im Fernsehen übertragen. Ich bin so aufgeregt. Ich kann es nicht fassen. Es wäre toll, wenn ihr mich beim Publikumspreis unterstützen könntet.
Und doch lässt die Mischung aus Emotionen mich manchmal nicht das fühlen, was ich gerade fühlen möchte. Es ist ein hin und her. Und ich verspreche, wieder öfter hier zu sein.

Danke für eure stet Unterstützung.

Lesungen gehen! Und gehen gut!

Ihr wisst gar nicht, wie froh und überschäumend ich bin, neue Lesungen ankündigen zu dürfen!
BÄM!

Am 13.06.2022 lese ich in Telfsin Tirol, beim W:ORTE, das internationale Lyrikfestival.
Gemeinsam mit Aleš Šteger, Fransen Musik und moderiert vom großen: José F. A. Oliver

Am 14.06.2022 gehts für einen wahnwitzigen Abstecher nach Berlin: kookread läd ein! In Berlin wird gelesen – moderiert von Felix Schiller, lesen Uljana Wolf und ich Gedichte und GIRLWOMAN spielt Musik auf! Wir sollen über Lyrik und die Aktualität dieses Genres sprechen. Also wie reagiert Kunst auf ihre Zeit. Und Spoiler ich werde wenig über Corona sprechen.

Am 15.06.2022 lese ich in Imst, Tirol. wieder im Rahmen des W:ORTE Festivals!
Diesmal lese ich wieder zusammen mit Aleš Šteger, und FransenMusik, wir werden jedoch diesmal moderiert von José F. A. Oliver & Mikael Vogel.

Am 09.07. gehts dann wild weiter im Schwarzwald! Beim LeseLenz! Dort lese ich Vom poetischen W:Ort. Im Rahmen des 25. jährigen Jubiläums des Festivals lese ich mit einer Auswahl an Autor*innen zusammen. Wir besingen die Poesie und das wird schön!

Ich freue mich auf euch!

Grüße

Meisterklasse Lyrik! – von Herzen, von Menschen, vom Klang her gedacht

Zusammenarbeit gefällig?

Liebe Leutz,

ich bin ja sehr demütig mit Eigenwerbung geworden. Doch hierfür möchte ich Werbung machen, denn ich hoffe, dass es stattfindet. Ich gebe dieses Jahr die Meisterklasse Lyrik beim schwäbischen Kunstsommer.

– vom 31.07-07.08. kann man mit mir an Tonalität, an Rhythmus und an (allem) Aussprache arbeiten. Ich werde eine Schreibwerkstatt leiten, bei dem die Teilnehmer*innen sich ihrer und unserer Alltagssprache bewusstwerden und diese poetisch zu erarbeiten, zu verarbeiten oder auch zum Klingen bringen. Der poet(olog)ische Austausch wird dabei ebenso im Vordergrund stehen wie die Performativität der eigenen Sprache. Gedichte entstehen oftmals genauso allein wie gemeinsam. Und nichts Schöneres gibt es, als engagierte Mitlesende. Zudem werde ich poetologisch und philosophisch und einfach menschlich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und zudem!!! kann man die Atmosphäre des Klosters Irsee genießen und mit mir zusammen Geburtstag feiern. Also! Lasst dichten!

Die Bewerbung ist möglich bis 22.04.2022 und kann online hier erfolgen: LINK http://www.kunstleben.info/index.php?id=348

Die Teilnahme kostet und ist auf 13 beschränkt für meine Meisterklasse. Und es gibt sogar die Möglichkeit Stipendien zu beantragen, sollte jemand die Kosten nicht tragen können!

Ich fühle mich so geehrt, dass die Schwabenakademie Irsee an mich gedacht hat und mir diese Möglichkeit eröffnet. (ich hab da ja eigentlich Sommerferien, aber ich kann das Unterrichten eben einfach nicht lassen 😊

Ich freue mich tierisch auf diese Meisterklasse Lyrik!

Poetisiert Euch! – Herzlich,

Neues zum Neuen.

Frohes Neues – Liebe Leutz,

ganz untergangen am Ende des letzten Jahres: ich. Irgendwie war dieser Jahresabschluss kräftezehrender als sonst. Aber nun, eine liebe Freundin bat mich einen Beitrag für Ihren Blog GRAUGANS bereitzustellen. Die Formatierung ist natürlich nicht meine, aber das ist ok, denke ich. Vor allem für so ein Vorschnuppern. Es ging um das Thema „Mutmaßungen über meine Mutter“ und dafür habe ich ein Kapitel aus meinem Romanmanuskript, an dem ich grade arbeite, genommen. Habt Spaß und auf ein NEUES!

Na razie. Bis bald.