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fixpoetry. Ein Abschied, eine Huldigung. Keine Entschuldigung.

fixpoetry – oder: wie das Internet in die deutsche Lyrikszene Einzug hielt

Ich bin Martin Piekar, heute im Jahr 2020, 30 Jahre alt, schreibe über mein halbes Leben lang bereits Gedichte und kenne fixpoetry.com nahezu seit Beginn. Fixpoetry ist ein Feuilleton, das von Literat*innen für Literat*innen war. Künstler*innen und Rezensent*innen beschäftigen sich mit literarischen Werken. Über Rezensionen, Essays, Gedichten oder auch Illustrationen, bot die Seite täglich kulturellen Content. Ja, ich kann gar nicht ausdrücken, was das bedeutet, denn dieser Content war ein Inhalt, der genau davon lebte, dass er inhaltsstark und unabhängig war. Es gab viel Freude und auch Streit. Nach 13 Jahren nun soll die Plattform für Lyrik, Literaturkritik und -vermittlung offline gehen. Das Portal soll sich schließen, da die Begründerin keine Förderung für ihre Website bekommt.

Fixpoetry ist ein Portal und wird es bleiben. Aber was war es für ein Portal? Für mich persönlich war eine Orientierungshilfe. Es war mehr als nur ein Straßenschild, es war ein Ort, an dem Begegnung gefördert wird, es war ein Portal, weil es selbst eine Tür war, die immer offen war. Wie diese Saloontür aus den Westernfilmen. Man kann immer sehen, was dahinter vorgeht, man kann eintreten und still teilnehmen oder sich einer Runde anschließen, austauschen und diskutieren.

Das Internetfeuilleton wurde generell als kostenlos wahrgenommen, weil es keine paywall hat, doch ist die Organisation im Hintergrund keinesfalls ohne Aufwand. Es gibt den Spruch: if something is free, you are the product. Ich stimme diesem Spruch zu und doch bildet fixpoetry eine der berühmten Ausnahmen der Regel. Ich weiß gar nicht, welcher Aufwand hinter dem Portal steckte und doch weiß ich, was es bedeutet eine Literaturveranstaltung zu planen. Was heißt es dann für eine Plattform, die täglich kulturellen Inhalt veröffentlicht? Dieses Literaturportal war kostenlos und gesellschaftlich relevant, es beschäftigte sich mit der Wirkung von Literatur für die Leser*innen, die Gesellschaft, die Zeit, in der wir leben.

Ich war ein junger Dichter als ich fixpoetry kennen, schätzen und lieben lernte. Ich las Rezensionen, um herauszufinden, ob das Werk mir zusagen würde; oder: ob ein Buch, dass ich gern gelesen hatte, auch so gut ankam und vice versa. Ich lernte neue Stimmen kennen, ich nahm Kontakt zu Autor*innen auf und entdeckte die Weite des Literaturbetriebes. Sagen viele doch, gerade die Lyrikszene sei eine Sparte, die sehr familiär wäre, weil sich alle untereinander kennen würden. Doch gerade zu kleinen Szenen muss man Zugang finden. Zu schreiben heißt nicht, dass man die Dichter*innen seiner Zeit kennt. Zu schreiben heißt nicht, das man andere Schreibende kennt. Ich war naiver als jetzt und schrieb vor mich hin. Aber auf fixpoetry las ich Kolleg*innen, war einer von ihnen und war unter ihnen. Als junger Autor fand ich die Möglichkeit mich zurecht zu finden in der eigenen Zeit – und das ist, muss ich als Historiker sagen, immer die schwierigste Aufgabe für junge Menschen, denn in der Gegenwart ist nichts klar und abgeschlossen, jede Zukunft ist offen.

Ein Zeitungsfeuilleton kann das nicht bieten und ist auch ein anderer Ort der Vermittlung. Die Orientierungshilfe von fixpoetry hat mich maßgeblich geprägt und für die Zukunft fit gemacht. Und inhaltlich kann ich keinen Zweifel hegen, denn die Inhalte auf fixpoetry haben sich immer darum bemüht, dem Werk, den Leser*innen und ihren gesellschaftlichen Kontexten gerecht zu werden. Für solch ein Projekt lohnt es sich zu spenden, doch wir haben allesamt zu wenig gemacht. Vielleicht darauf vertraut, das immer alles so bleiben wird und fixpoetry immer für uns da sein wird. Und hier möchte wenigstens anerkennen, was offizielle Förderstellen nicht anerkannt haben: fixpoetry ist wichtig, Kulturvermittlung kann nicht kostenlos geschehen und die Menschen, die sich da müdetippen für uns, haben Anerkennung verdient – eine Anerkennung, wenigstens nicht Miese zu machen und mehr als bloßes Abnicken. Wir sind nicht schuld, aber wir können handeln. Konnten.

Wenn fixpoetry am Ende des Jahres 2020 schließt, geht ein Stück deutscher Kullturjournalismus verloren. Es schließt sich eine Tür für junge Autor*innen, die so niedrigschwellig war, dass sie immer offenstehen konnte. Es wird eine Lücke literarischer Rezensionen geben, die von Blogs und dem Feuilleton nicht aufgewogen werden kann. Fixpoetry war kein Hobby, sondern eine Leidenschaft, ein Dienst ohne Verdienst, ein langer Pfad der deutschen Literatur (und nicht nur dieser) nach 2000. Wo es hingeht, wissen wir nicht. Die Zukunft muss offenbleiben, kataklystische Visionen haben noch niemanden auch nur einen Schritt vorangebracht. Traurig ist es für mich zu sagen: nichts ist fix(poetry). Wer weiß. Auch wenn fixpoetry nicht fortgeführt wird, hat es so viele Stimmen und Bewusstsein geprägt, dass es nicht vergessen wird. Doch Erinnerung und Anerkennung dürfen wir nicht in eins legen. Wir müssen bereit sein unsere Zukunft zu fördern und zu schützen, wir auch.

Genießen Sie die Seite, solange sie noch online ist.

Herbst in der Region

Es ist Herbst, die Blätter fallen aus den Büchern.

Endlich les ich mal (wieder) in den Regionen meiner Jugend.

Am 14.11.2019 um 19:30 lese ich als Teil des Kollektives Salon Fluchtentier zusammen mit Ute Paul und Katrin Pitz in Oberursel in der Hohemarkstraße 18 – Kunstbühne Portstraße I – in 61440 Oberursel. Wir danken dem Verein LiteraTouren.kultur in oberursel e.V., dieser läd ein über junge Literatur und Verlage in Deutschland zu sprechen; im Hinblick auf die Eremiten-Presse, die im Ursprung aus Oberursel war und die deutsche Literaturlandschaft nachhaltig geprägt hat.  Wir lesen und diskutieren.
Eintritt: 10 Euro.

Am 15.11.2019. lese ich ab 19 Uhr in der Volkshochschule Hofheim. Um vorherige Anmeldung wird gebeten, ist aber nicht notwendig, jede Person darf spontan vorbei schauen. Ich lese alleine, habe ein ausgiebiges Programm vorbereitet und würde mich freuen für euch zu lesen und nachher noch zusammen zu sitzen.
Pfarrgasse 38
65719 Hofheim
Eintritt 5 Euro.

Ich freue mich perVers darauf!

Bis bald!

 

 

 

 

 

 

Sommerpause ist rum!

Weitergehts mit der Literatur!

 

Am 04.09.2019 gebe ich eine Schreibwerkstatt in Trier im Rahmen des Bundeswettbewerbs lyrix e.V. zum Thema Heimat(en). Es werden zeitgleich drei Werkstätten stattfinden – ich freue mich auf die Kolleg*innen Safiye Can und Bas Böttcher.

 

Am 06.09. gebe ich eine Schreibwerkstatt in Frankfurt – auch in Zusammenarbeit mit lyrix e.V. Diesmal sind wir sogar zu viert: Dominique Macri, Dalibor Markovic und Jakob Schwerdtfeger. Wir alle werden mit unterschiedliche Klassen zusammenarbeiten und ab 13:30 auf dem Goetheplatz einen Lyrik-Flash-Mob … veranstalten, abhalten, flashen? – sowas.

 

Am 09.09. findet eine neue Runde theke.texte.temperamente statt. Wir lesen zwei Bücher von der Longlist des deutschen Buchpreises und besprechen sie. Ihr findet uns an dem Abend ab 19:30 Uhr im Yachtklub – ab 20 Uhr legen wir dann los.

 

Am 11.09. lese ich zwar nicht, empfehle aber die Lesung des Salon Fluchtentiers, der Salon No. 11 ist dran! Die Lesung findet im Frankfurter Salon statt.

 

Am 14.09.2019 lese ich bei ULF – keine Sorge, jeder darf zu ulf kommen. Das Unabhängige Lesereihen Festival findet in Nürnberg statt und ich lese für die Lesereihe Land in Sicht aus Köln, große Freude! Die Lesung beginnt um 20 Uhr im Roten Salon des Z-Baus.

 

Literatur Jetzt! Heißt es in Dresden am 26.09. das Festival zeitgenössischer Literatur bringt mich mit den wundervollen Dichter*innen Marcel Beyer und Sina Klein zusammen. Ab 19 Uhr lesen wir im Zentralwerk. Ich freue mich sehr!

 

Endlich wieder Arbeit 😀 – Die Literatur schläft nicht, bald gibt’s Weiteres.

Schreibwerkstatt und mehr!

Hallo!,

 

Das Leben geht fort und man kann auch fort gehen, nach Wolfenbüttel zum Beispiel. vom 28.04-30.04. kann man an einer Schreibwerkstatt der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teilnehmen und mit mir an Gedichten arbeiten, experimentieren und Gedichte lektorieren. Bis nächste Woche kann man sich noch anmelden, ich würde mich freuen jemanden von euch in Wolfenbüttel zu treffen! 🙂

Jetzt bereite ich mich mal vor und bin weiterhin tierisch aufgeregt, da ich am Freitag und am Samstag in Darmstadt beim Literarischen März lese.

 

Soweit erstmal. Jetzt ans Weiterschreiben und herzlich bis bald!

 

2019 und weiter, weiter.

Hallo,

2018 war sehr aufregend, über dreißig Lesungen trieben mich durch Deutschland. Und ich hab es genossen. Jetzt war ich Anfang Februar im Literaturhaus Kiel und am 10. Februar performe ich zusammen mit Magda Lena Schlott im Katakombentheater in Essen.

Magda ist Puppenspielerin. Wir haben zusammen ein Programm mit meinen Gedichten erarbeitet, das wir der Welt bereits 2017 beim Satelliten Festival in Köln präsentieren konnten. Ich freue mich, es wird laut, es wird so chaotisch, dass es mir die Füße wegzieht. >>Lyrik und Puppenspiel<<

d) Piekar &amp; Schlott beim Satelliten-Festival 2017, Köln

Poesie & Puppenspiel beim Satelliten Festival in Köln, 2017 ((c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

2019 hält noch mehr Überraschungen bereit. Aber wie schon Robert Walser sagte: dazu später mehr.

Jetzt erstmal bis Sonntag in Essen. Magda Lena Schlott und ich freuen uns auf euch!

 

Herzlich

Endspurt durch 4 Bundesländer!

04.12.2018 – Die letzte Lesung dieses Jahres in Frankfurt – der zehnte Salon Fluchtentier – von Soma bis Koma war er betitelt und ich war nicht unschuldig dran! Zusammen mit Birgit Kreipe und Julia Mantel las ich in der Romanfabrik und es war ein wunderbar spannender Abend. Viel hin und her, Umzüge, Kindheit, Stadtbilder, Kinderheime, Partnerbörsen, Reisen, Koma, Amok. Ich habe mich sehr über diesen tollen Abend gefreut.

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Salon Fluchtentier No.10, Romanfabrik Frankfurt ((c) Charlotte Werndt)

Der Salon Fluchtentier geht nun in Hibernation und wir (denn ich gehör‘ ja dazu!) planen dann in der verschlafenen Jahreszeit schon mal die Veranstaltungen für 2019.

Aber weiterweiter geht’s. Nicht müde werden! Mein Jahresendspurt führt mich in den kommenden 7 Tagen noch durch 4 Bundesländer:

  • 06.12. 2018 Lesung in Nürnberg, im Mops (Volprechtstraße 14) ab 20 Uhr
  • 07.12.2018 eine Schreibwerkstatt in Bad Hersfeld im wortreich mit einer neunten Klasse
  • 08.12.2018 Lesung in Berlin in der Z-Bar, ab 20 Uhr

Am 12.12.2018 werde ich dann mein Lesejahr in Stuttgart abschließen, zur Zwischenmiete.

Ich freu mich auf euch!

 

Wer hat noch nicht… ?

Liebe Leute,

ich war lange unterwegs und habe (im Netz) wenig von mir hören lassen.

Bis zum Sommer hatte ich im Schnitt jede Woche eine Lesung. Ab Juli habe ich mich mit einer Hausarbeit für die Uni vergraben und Unterricht fürs nächste Schuljahr geplant.

Dann war ich auch noch im Urlaub, am stillen Bodensee und im wimmelnden Polen. Ich habe sehr wild ausgeruht und komme nun wieder mehr und neu zum Schreiben.

Außerdem gehen jetzt die Lesungen wieder los. Ich freu mich sehr! Zudem habe ich in letzter Zeit sehr viele Schreibwerkstätten gegeben und habe noch einige in Aussicht, ich freue mich sehr. Es macht mir sehr, sehr viel Spaß mit anderen Menschen zusammen an Gedichten zu arbeiten.

Die Frankfurter Buchmesse ist auch über mich hinweg gezogen, und ich habe versucht, ein bisschen von ihr abzuzupfen – hier ein paar Eindrücke von unserem alljährlich herrlichen Trinkfest:

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(c) Charlotte Werndt/fotoraupe

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(c) Charlotte Werndt/fotoraupe

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(c) Charlotte Werndt/fotoraupe

Jetzt geh ich aber erstmal an neuem Zeug arbeiten und wir sehen uns vielleicht auf einer meiner Lesungen. Ich freue mich.

Bis bald!

 

Ein rasanter und voller Frühling.. bis jetzt

Ihr lieben Menschen!

2018 ging ja schon rasant los – Irseer Pegasus, Buchprämiere, Leipziger Messe. Hier eine kleine Rückschau über den letzten Monat, es ist Einiges passiert – und Einiges kommt noch!

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Dunkel war’s im Final! (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 04.04.2018 las ich in meinem Stammclub – dem Final Destination – in Frankfurt. Viele meiner Gedichte sind dort entstanden, und auch sonst allerhand. Bei der Auswahl der Gedichte war ich bedacht darauf, das heimische und dunkle Ambiente des Clubs in verschiedenen Stimmungen einzufangen und/oder zu spiegeln. Es wurden dabei Gedichte laut, die sich sonst kaum außerhalb der Buchdeckel aufhalten. Es hat mich sehr gefreut im Final zu lesen, das Publikum war freudig und verlangte nach einer Zugabe; danke schön. Anschließend haben wir noch gruftig gefeiert.

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Nils Lacker und Ich (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 10.04. durfte ich bei der ersten „Gallus liest…“-Veranstaltung dabei sein – Jannis Plastargias hat Nils Lacker und mich eingeladen. Wir lasen am wunderschönen Café am Quäkerplatz. Von Nils Lacker gab es eigene Lieder, die er selbst mit der Gitarre begleitet hat. Ich las ein buntes Potpourri aus dem Amok; eben bunt inspiriert von Jannis. Er ist nicht nur ein toller Moderator, sondern hatte auch die Idee Nils mit mir zusammen auftreten zu lassen, wir ergänzten uns hervorragend und hatten große Freude. Grade kennengelernt, schon künstlerisch aufeinander abgestimmt.

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Feinabstimmung mit Crauss (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 19.04.2018 lasen Crauss und ich im AUSLAND, in Berlin. Neben dem wunderbaren Ambiente haben Crauss und ich ein regelrechtes Textepingpong veranstaltet, Texte nebeneinandergestellt, die dadurch eine völlig neue Wirkung entfalteten. Sogar der Verlag hat bekundet, die Gedichte noch nicht so betrachtet zu haben wie in den Kontexten des jeweils anderen Autors. Danke Crauss, danke Ausland.

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Im Café D’Art mit Moderator Marcus Golling (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 26.04. wurde (Neu-)Ulm unsicher gemacht – den Unterschied habe ich vor Ort gelernt. Mit Michael Wagener vom Frankfurter Gutleut Verlag und mir wurde an diesem Abend – im Rahmen der Literaturwoche Donau – zeitgenössische Lyrik präsentiert: Michael stellte seinen Verlag, das Konzept und die Gestaltung sowie den Inhalt seiner Bücher vor und ich las einen Querschnitt aus dem AmokperVers. Ich danke Isolde Werner für den musikalischen Rahmen, dem Cafe D’Art für die Bühne und dem Literatur Salon Ulm/Neu-Ulm e.V., sowie dem KunstWerk e. V. Danke für die Einladung, es war ein Spaß die Stadt literarisch zu erobern! Berichtet wurde von der Augsburger Allgemeine, nachzulesen HIER.

Und…was ist Jetzt?

Jetzt geht es gleich los zum Lyrikpreis Meran, bitte drückt mir die Daumen, ich freue mich sehr, bald gibt’s mehr! Auf Bald und mehr, mehr Lesungen, mehr, MEHR.

Wer zwischendurch noch ein wenig schmökern mag, dem empfehle ich diesen tollen Artikel des Feinripp-Magazins – inklusive Radiointerview zum Nachhören!

Dankeschön.

Martin Piekar

3 Tage Messe und 2 Rezensionen!

Folks!

Vom 15.03.-18.03. war ich auf der Leipziger Buchmesse. Es waren genauso anstrengende wie schöne Tage. Zum Glück war ich vom Bahnchaos nicht betroffen, hoffe aber, dass alle beteiligten Kolleg*innen sicher hin- und wieder heimgekommen sind. Ich habe in Leipzig viel gelesen, geplaudert und verkauft!

Wir Autoren haben uns am Standdienst beteiligt und ich habe dies mit marktschreierischer Sicherheit getan. Ich hab es also auch gern gemacht! Freundlich Menschen anpöbeln?, da bin ich dabei!

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Ich – nach 2 Tagen Standdienst (Foto: Fotoraupe)

Gelesen habe ich auf der L³ (Lange Leipziger Lesenacht) in der Moritzbastei, in der Lyrikbuchhandlung, im Schauspiel Leipzig zum Autorenspeeddating und eben auch auf der Messe, sowie im Fang Studio! Täglich etwas mehr als zwei Lesungen – Das war äußerst anstrengend, aber genauso äußerst schön: Es macht großen Spaß, das neue Büchlein neuen Menschen zu präsentieren.

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Äußerst schönes Format: Das Read-O-Rama Autorenspeeddating im Schauspiel (Foto: Fotoraupe)

Zwei weitere schöne Ereignisse habe ich erlebt und zwar zur Ankunft und während der Abreise: Die ersten zwei Rezensionen sind da! Gerrit Wustmann schreibt zum Beispiel im Signaturen Magazin: „Martin Piekar unternimmt lyrische Streifzüge durch die Gegenwart – eine Gegenwart, in der die Welt präsent ist“ und: „Überhaupt ist es ein durch und durch politisches Buch, das Piekar hier abliefert“ sowie: „Es macht Piekar eine sichtliche Freude, gesetzte Annahmen und Konventionen in Stücke zu reißen, aber ganz ohne jede Zerstörungswut.“

Im Rosinante Literaturblog schreibt Kerstin Fischer: „Die Gedichte von Martin Piekar sind wie zerrissene Spinnennetze, die in der Frühlingssonne glänzen. Sie reißen ihre eigene Architektur immer wieder ein, aber der Zusammenbruch ist überaus ästhetisch […]“, sowie: „Alles ist irgendwie von irritierender Sogkraft, schnelllebig, als müsste es gegen das Schweigen in den Ritzen der Melancholie anarbeiten, auch und immer wieder gern mit lyrischen Statements“ .

Beide Rezensionen sind sich einig: Robin Wagemann hat diesen Gedichtband grandios illustriert und ich freue mich darüber, dass mein Buch so positiv ankommt!

Euch allen vielen Dank und bis bald: Am 04.04. sehen wir uns im Final Destination Club Frankfurt!

 

Herzlich

Martin