Endspurt durch 4 Bundesländer!

04.12.2018 – Die letzte Lesung dieses Jahres in Frankfurt – der zehnte Salon Fluchtentier – von Soma bis Koma war er betitelt und ich war nicht unschuldig dran! Zusammen mit Birgit Kreipe und Julia Mantel las ich in der Romanfabrik und es war ein wunderbar spannender Abend. Viel hin und her, Umzüge, Kindheit, Stadtbilder, Kinderheime, Partnerbörsen, Reisen, Koma, Amok. Ich habe mich sehr über diesen tollen Abend gefreut.

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Salon Fluchtentier No.10, Romanfabrik Frankfurt ((c) Charlotte Werndt)

Der Salon Fluchtentier geht nun in Hibernation und wir (denn ich gehör‘ ja dazu!) planen dann in der verschlafenen Jahreszeit schon mal die Veranstaltungen für 2019.

Aber weiterweiter geht’s. Nicht müde werden! Mein Jahresendspurt führt mich in den kommenden 7 Tagen noch durch 4 Bundesländer:

  • 06.12. 2018 Lesung in Nürnberg, im Mops (Volprechtstraße 14) ab 20 Uhr
  • 07.12.2018 eine Schreibwerkstatt in Bad Hersfeld im wortreich mit einer neunten Klasse
  • 08.12.2018 Lesung in Berlin in der Z-Bar, ab 20 Uhr

Am 12.12.2018 werde ich dann mein Lesejahr in Stuttgart abschließen, zur Zwischenmiete.

Ich freu mich auf euch!

 

Wer hat noch nicht… ?

Liebe Leute,

ich war lange unterwegs und habe (im Netz) wenig von mir hören lassen.

Bis zum Sommer hatte ich im Schnitt jede Woche eine Lesung. Ab Juli habe ich mich mit einer Hausarbeit für die Uni vergraben und Unterricht fürs nächste Schuljahr geplant.

Dann war ich auch noch im Urlaub, am stillen Bodensee und im wimmelnden Polen. Ich habe sehr wild ausgeruht und komme nun wieder mehr und neu zum Schreiben.

Außerdem gehen jetzt die Lesungen wieder los. Ich freu mich sehr! Zudem habe ich in letzter Zeit sehr viele Schreibwerkstätten gegeben und habe noch einige in Aussicht, ich freue mich sehr. Es macht mir sehr, sehr viel Spaß mit anderen Menschen zusammen an Gedichten zu arbeiten.

Die Frankfurter Buchmesse ist auch über mich hinweg gezogen, und ich habe versucht, ein bisschen von ihr abzuzupfen – hier ein paar Eindrücke von unserem alljährlich herrlichen Trinkfest:

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(c) Charlotte Werndt/fotoraupe

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(c) Charlotte Werndt/fotoraupe

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(c) Charlotte Werndt/fotoraupe

Jetzt geh ich aber erstmal an neuem Zeug arbeiten und wir sehen uns vielleicht auf einer meiner Lesungen. Ich freue mich.

Bis bald!

 

Ein rasanter und voller Frühling.. bis jetzt

Ihr lieben Menschen!

2018 ging ja schon rasant los – Irseer Pegasus, Buchprämiere, Leipziger Messe. Hier eine kleine Rückschau über den letzten Monat, es ist Einiges passiert – und Einiges kommt noch!

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Dunkel war’s im Final! (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 04.04.2018 las ich in meinem Stammclub – dem Final Destination – in Frankfurt. Viele meiner Gedichte sind dort entstanden, und auch sonst allerhand. Bei der Auswahl der Gedichte war ich bedacht darauf, das heimische und dunkle Ambiente des Clubs in verschiedenen Stimmungen einzufangen und/oder zu spiegeln. Es wurden dabei Gedichte laut, die sich sonst kaum außerhalb der Buchdeckel aufhalten. Es hat mich sehr gefreut im Final zu lesen, das Publikum war freudig und verlangte nach einer Zugabe; danke schön. Anschließend haben wir noch gruftig gefeiert.

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Nils Lacker und Ich (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 10.04. durfte ich bei der ersten „Gallus liest…“-Veranstaltung dabei sein – Jannis Plastargias hat Nils Lacker und mich eingeladen. Wir lasen am wunderschönen Café am Quäkerplatz. Von Nils Lacker gab es eigene Lieder, die er selbst mit der Gitarre begleitet hat. Ich las ein buntes Potpourri aus dem Amok; eben bunt inspiriert von Jannis. Er ist nicht nur ein toller Moderator, sondern hatte auch die Idee Nils mit mir zusammen auftreten zu lassen, wir ergänzten uns hervorragend und hatten große Freude. Grade kennengelernt, schon künstlerisch aufeinander abgestimmt.

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Feinabstimmung mit Crauss (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 19.04.2018 lasen Crauss und ich im AUSLAND, in Berlin. Neben dem wunderbaren Ambiente haben Crauss und ich ein regelrechtes Textepingpong veranstaltet, Texte nebeneinandergestellt, die dadurch eine völlig neue Wirkung entfalteten. Sogar der Verlag hat bekundet, die Gedichte noch nicht so betrachtet zu haben wie in den Kontexten des jeweils anderen Autors. Danke Crauss, danke Ausland.

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Im Café D’Art mit Moderator Marcus Golling (Foto (c) Charlotte Werndt, fotoraupe)

Am 26.04. wurde (Neu-)Ulm unsicher gemacht – den Unterschied habe ich vor Ort gelernt. Mit Michael Wagener vom Frankfurter Gutleut Verlag und mir wurde an diesem Abend – im Rahmen der Literaturwoche Donau – zeitgenössische Lyrik präsentiert: Michael stellte seinen Verlag, das Konzept und die Gestaltung sowie den Inhalt seiner Bücher vor und ich las einen Querschnitt aus dem AmokperVers. Ich danke Isolde Werner für den musikalischen Rahmen, dem Cafe D’Art für die Bühne und dem Literatur Salon Ulm/Neu-Ulm e.V., sowie dem KunstWerk e. V. Danke für die Einladung, es war ein Spaß die Stadt literarisch zu erobern! Berichtet wurde von der Augsburger Allgemeine, nachzulesen HIER.

Und…was ist Jetzt?

Jetzt geht es gleich los zum Lyrikpreis Meran, bitte drückt mir die Daumen, ich freue mich sehr, bald gibt’s mehr! Auf Bald und mehr, mehr Lesungen, mehr, MEHR.

Wer zwischendurch noch ein wenig schmökern mag, dem empfehle ich diesen tollen Artikel des Feinripp-Magazins – inklusive Radiointerview zum Nachhören!

Dankeschön.

Martin Piekar

3 Tage Messe und 2 Rezensionen!

Folks!

Vom 15.03.-18.03. war ich auf der Leipziger Buchmesse. Es waren genauso anstrengende wie schöne Tage. Zum Glück war ich vom Bahnchaos nicht betroffen, hoffe aber, dass alle beteiligten Kolleg*innen sicher hin- und wieder heimgekommen sind. Ich habe in Leipzig viel gelesen, geplaudert und verkauft!

Wir Autoren haben uns am Standdienst beteiligt und ich habe dies mit marktschreierischer Sicherheit getan. Ich hab es also auch gern gemacht! Freundlich Menschen anpöbeln?, da bin ich dabei!

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Ich – nach 2 Tagen Standdienst (Foto: Fotoraupe)

Gelesen habe ich auf der L³ (Lange Leipziger Lesenacht) in der Moritzbastei, in der Lyrikbuchhandlung, im Schauspiel Leipzig zum Autorenspeeddating und eben auch auf der Messe, sowie im Fang Studio! Täglich etwas mehr als zwei Lesungen – Das war äußerst anstrengend, aber genauso äußerst schön: Es macht großen Spaß, das neue Büchlein neuen Menschen zu präsentieren.

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Äußerst schönes Format: Das Read-O-Rama Autorenspeeddating im Schauspiel (Foto: Fotoraupe)

Zwei weitere schöne Ereignisse habe ich erlebt und zwar zur Ankunft und während der Abreise: Die ersten zwei Rezensionen sind da! Gerrit Wustmann schreibt zum Beispiel im Signaturen Magazin: „Martin Piekar unternimmt lyrische Streifzüge durch die Gegenwart – eine Gegenwart, in der die Welt präsent ist“ und: „Überhaupt ist es ein durch und durch politisches Buch, das Piekar hier abliefert“ sowie: „Es macht Piekar eine sichtliche Freude, gesetzte Annahmen und Konventionen in Stücke zu reißen, aber ganz ohne jede Zerstörungswut.“

Im Rosinante Literaturblog schreibt Kerstin Fischer: „Die Gedichte von Martin Piekar sind wie zerrissene Spinnennetze, die in der Frühlingssonne glänzen. Sie reißen ihre eigene Architektur immer wieder ein, aber der Zusammenbruch ist überaus ästhetisch […]“, sowie: „Alles ist irgendwie von irritierender Sogkraft, schnelllebig, als müsste es gegen das Schweigen in den Ritzen der Melancholie anarbeiten, auch und immer wieder gern mit lyrischen Statements“ .

Beide Rezensionen sind sich einig: Robin Wagemann hat diesen Gedichtband grandios illustriert und ich freue mich darüber, dass mein Buch so positiv ankommt!

Euch allen vielen Dank und bis bald: Am 04.04. sehen wir uns im Final Destination Club Frankfurt!

 

Herzlich

Martin