Archiv der Kategorie: Roman

Lesung beim Deutschen Polen Institut

Morgen. Morgen! Ich wollte längst Werbung machen, aber ich bin so eingespannt zwischen Texten und Unterricht, dass ich es vergessen habe.

Meine Lesung in Darmstadt beim deutschen-Polen Institut. Es wird Prosa und Poesie geben. Es gibt das Sprechen als hin und her – Zwischen Menschen, Bedeutungen und Texten. 
Ich danke Frau Makarska und Herrn Loew für diese Einladung und die Moderation.
Ostmigrantisch, postmigrantisch. Was mache ich als Slawogermane, als Dojczpolen, wenn ich spreche?
Literatura.

Irgendwie fühle ich mich zum ersten Mal auch als deutsch-polnischer Autor wahrgenommen. Das ist schön.

Ab 18:30h, in der Goethestraße 2, in 64285 Darmstadt

März, Vollgas Frühling mit Lesungen

Es geht weiter, weiter

Am 01.III. moderiere ich die Buchpremiere von Charlotte Werndt, ihr Lyrikdebüt „Brustkasten“ ist gerade bei der Parasitenpresse erschienen. Am 01.03. im Café Rabe in der Jordanstraße 3 in Frankfurt am Main.

Am 05.III. lese ich in Graz! Dort werde ich mich ver s treuen – Ich freue mich darüber in dieser Stadt lesen zu dürfen, diese Stadt, die für Literatur bekannt ist. Dorthin haben mich die zwei Literaturzeitschriften eingeladen „mischen“ und „Perspektive“. Dabei geht es vor allem um literarische Erscheinungen, die im Jahr 2023 nicht ausreichend gewürdigt wurden laut den Kurator*innen! – Danke für diese Ehrung für „livestream & leichen“. Dienstag, 5. März um 19:00 Uhr im Café Kaiserfeld

Am 07./08.03. gebe ich eine Schreibwerkstatt an einer Heilbronner Realschule. Vorfreude!

am 09.III. laden wir ins The Cave in Frankfurt ein! theke.texte.temperamente weilt wieder im Rockclub Nr. 1 in Ffm, und wir betreiben Literaturkritik live! ab 20h im Cave reden Andrea Baron, Jannis Plastargias und ich über neue literarische Veröffentlichungen und wie wir sie fanden, voller Ehrlichkeit & Schnaps.

Am 14.III. bin ich tatsächlich doppelt belegt, aber das schaff ich schon! Erst gebe ich am Nachmittag eine Schreibwerkstatt an der Schule in Bad Soden Allendorf

Und dann lese ich abends in Rüsselsheim, im Stadt- und Industriemuseum. Der Kunstverein lädt dort an diesem Abend ein. An dem Abend werde ich Prosa und Poesie lesen. Also gibt’s ein wenig Romanausschnitt und ein wenig lul. am 14.03. ab 19h im Stadt- und Industriemuseum.

Dann geht’s zur Buchmesse nach Leipzig, ab dem 21.III. bin ich auf der Buchmesse und auf diversen Lesungen zu Gast!

Am 21.III. lese ich bei der L3 – der Langen Leipziger Lesenacht – es freut mich, weil ich dort vor zehn Jahren den Bastard vorgestellt habe. Und jetzt bin ich wieder eingeladen! Wunderschön. Ab 22H lese ich gemeinsam mit Odile Kennel aus unseren neuen Gedichtbänden im Schwalbennest der Moritzbastei. Ich schmuggel auch den einen oder anderen Bastard mit rein 😉

Am 22.III. lese ich abends zwischen 21h und 22h in der Lyrikbuchhandlung, die wieder in der Galerie Kub sein wird. Kantstraße 4 in Leipzig. Lyrikbuchhandlung! Eine tolle Idee.

Am 23.III. bin ich TEIL DER BEWEGUNG – Teil einer Lesereihe zur Buchmesse, bei der ich schon immer mal lesen wollte und nun ist es soweit! Ab 20h geht es los und geht bis 23h – es lesen viele Dichter*innen mit neuen Werken, die alle in unabhängigen Verlagen erschienen sind. HGB Festsaal – Wächterstraße 11 – 04107 Leipzig. Hier nochmal die Website der HGB

Und am 27.III. fliege ich in den Kosovo, da ich in Prishtina an der Uni für die Germanistik eine Schreibwerkstatt und eine Lesung gebe. Ich freue mich sehr drauf! Der März ist ziemlich voll. Puh! Bis bald!

Endspurt und Neues

Guude!

das Jahr neigt sich dem Ende – so wie die Kräfte – ABER noch ist nicht halt zu machen.

Am 08.XII. und am 09XII.2023 findet das Textlandfestival in Frankfurt am Main statt und diesmal darf ich ebenso was beitragen! Ich lese am 09.XII. um 18h! Ich beende die wundervolle Veranstaltung.

Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main

Das Komplexe Thema lautet: Zukunft braucht Herkunft und wir beschäftigen uns mit Utopien. Woher wir kommen und wo wir hinwollen, bedingen sich, aber können auch losgelöst voneinander werden – und bleiben trotzdem in Verbindung. Die wunderbar großartige, lustige und superintelligente Ann Cotten liest mit mir ebenso wie der einfühlsame, lakonische, Beobachter Deniz Utlu. Ich fühle mich so aufgeregt und so geehrt. Ich bin mit Prosa und mit Lyrik am Start.

am 15.XII. moderiere ich im Hessischen Literaturforum im Mousonturm zwei herausragende Lyrikerinnen, die gerade ihre neuen Bände vorstellen. Ich habe sie vorab gelesen und bin begeistert! Lisa Goldschmidt – Ursprünge und Romina Nikolić- Unterholz. Diese Lesung versucht unserem Denken, unserm Sprechen auf dem Grund zu gehen, unsere Ursprünge auch als Uhrsprünge der Zeitlichkeit zu erkunden und sich zu fragen, was der Untergrund ist, und wieso alles aus ihm hervorgehen muss. Ab 19:30h im Mousonturm (3. Stock – Hintereingang ;), Waldschmidtstrasse 4, 60316 Frankfurt am Main.

am 16.XII. (no rest for the wicked), ab 20h heißt es: theke.texte.temperamente und Jannis Plastargias und Andrea Baron und ich werden im legendären Nachtclub The Cave Literaturkritik live performen. Es gibt Buchgeschenke und: Eine perfekte Idee – vorher Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, hinterher Kultur mit Schnaps bei uns im Cave und dann ist die Vorweihnachtszeit gerettet.

Klagenfurt und Klagenlieder

Es ist ein Wahnsinn, also ich meine mein Leben. Klagenfurt und das Wettlesen um den Bachmannpreis waren sehr, sehr aufregend und anstrengend. Die Tage waren sowohl lang zum Zeitpunkt des Geschehens und ich kann kaum glauben, dass das ganze nun schon eine Woche her ist.

Kurzum: Ich bin unheimlich geehrte für meinen Text und meine Lesung zum einen mit dem Kelag-Preis und zum andern mit dem BKS-Publikumspreis ausgezeichnet worden zu sein. HIER geht es hin, falls ihr mehr erfahren wollt. Und natürlich gab es noch einige Pressemeldungen, z.B. von der Stadt Frankfurt – und die FAZ hat mich zu einer Person der Woche erklärt. auch schön!

Ich bin geradezu überwältigt und freue mich so sehr, diese Form von Anerkennung zu erfahren. Meinen Text werde ich weiter ausarbeiten und wir werden sehen, wann genau etwas Größeres daraus wird.

Danke, allen, die Zugehört haben, die sich Gedanken gemacht haben, die für mich abgestimmt haben (besonders danke), allen, die mich jetzt und schon so lange unterstützen. Ich bin dankbar für dieses Leben.

Zum Andern. Das Ausmisten der Wohnung meiner Mutter schreitet voran. Ich bin fast fertig, Ende Juli will ich fertig sein, aber um ganz genau zu sein, macht es mich auch fertig.

Neben den emotionalen Momenten, in denen ich mir wünschte, sie wäre noch da, oder hätte wenigstens meinen Bachmann Auftritt noch erleben können – da kommen dann noch Momente hinzu, in denen ich einfach überfordert davon bin, ihre Möbel, ihre Kleidung, ihre Bücher zu entsorgen (Bücherschrank, versteht sich).

Dieses Leben hat so viel hinterlassen und von Vielem muss ich mich schnell trennen. Und das zehrt auch an mir. Die Beerdigung hat Schulden hinterlassen, die ich jetzt tilgen kann und wer weiß, was noch ansteht. Ich zermartre mir manchmal zu sehr das Hirn. Es geht jedoch weiter. Ein Hoch auf Freunde, die einem helfen. Und die Poesie. Und das Lachen. Es kommt schon wieder. Es ist ein Wahnsinn, dieses meine Leben, meine ich.

Was ein Jahr & mehr

Hallo!
In letzter Zeit habe ich mich digital etwas zurückgezogen, da das unmittelbare Leben mich schlicht überfordert hat. Und tatsächlich hab ich mich den unmittelbaren Aufgaben gestellt. Auch, wenn nicht alle zu bewältigen waren. Das Unbewältigbare zuerst: Meine Mutter ist dieses Jahr verstorben. Sie wurde von mir gepflegt und ich habe mich so gut es geht um sie gekümmert, aber der Körper und der Geist gelangte an seine Grenze. Und ich bin an meiner. Immer noch. Ich wünsche mir manchmal, es würde mich nicht s mitnehmen. Aber das tut es. Das wird es noch lange. Um Genaueres und Näheres zu erzählen, bin ich noch nicht bereit. Ob jemals, wer weiß.
Weiterhin geht das literarische Leben unmittelbar weiter. Mein dritter Gedichtband wird bald erscheinen! Fünf Jahre Arbeit – an der Verzweiflung, an der Depression, an der Überwindung entlang geht dieser Spaziergang und ein ungesehenes Dunkel und die Frage, wohin es geht, kann nur beim Lesen beantwortet werden. „livestream & leichen“ wird der Gedichtband heißen und beim Verlagshaus Berlin erscheinen. Diesen August wie es ausschaut.
Uuuuund die Freude-Bombe des Jahres: Dieses Jahr lese ich bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur – also beim Ingeborg Bachmann Preis – vom 28.06.-02.07. in Klagenfurt.

https://bachmannpreis.orf.at/stories/teamautoren23/

https://bachmannpreis.orf.at/stories/teamautoren23/
Es wird live gestreamt, es wird im Fernsehen übertragen. Ich bin so aufgeregt. Ich kann es nicht fassen. Es wäre toll, wenn ihr mich beim Publikumspreis unterstützen könntet.
Und doch lässt die Mischung aus Emotionen mich manchmal nicht das fühlen, was ich gerade fühlen möchte. Es ist ein hin und her. Und ich verspreche, wieder öfter hier zu sein.

Danke für eure stet Unterstützung.

Neues zum Neuen.

Frohes Neues – Liebe Leutz,

ganz untergangen am Ende des letzten Jahres: ich. Irgendwie war dieser Jahresabschluss kräftezehrender als sonst. Aber nun, eine liebe Freundin bat mich einen Beitrag für Ihren Blog GRAUGANS bereitzustellen. Die Formatierung ist natürlich nicht meine, aber das ist ok, denke ich. Vor allem für so ein Vorschnuppern. Es ging um das Thema „Mutmaßungen über meine Mutter“ und dafür habe ich ein Kapitel aus meinem Romanmanuskript, an dem ich grade arbeite, genommen. Habt Spaß und auf ein NEUES!

Na razie. Bis bald.